Knochenabbau mit Implantaten verhindern


Knochenabbau mit Implantaten verhindern

(pts) Ab etwa dem 20. Lebensjahr baut sich beim Menschen der Kieferknochen um durchschnittlich 0,1 Millimeter im Jahr ab (gemessen bei Knochenaufsicht von oben nach unten). Wenig bekannt ist, dass im Falle eines Zahnverlusts dieser natürliche Prozess um etwa das Zehnfache gesteigert wird, und zwar bereits am Tag eins nach dem Zahnverlust. Weder Brücken noch Prothesen können diese beschleunigte Knochenatrophie stoppen. Das funktioniert nur bei Implantaten, da diese wie zuvor der echte Zahn den Kieferknochen beim Kauvorgang belasten, was einen beschleunigten Knochenverlust verhindert.

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln aus überwiegend hochreinem Titan. Dessen Einsatz bei Implantaten ist “biokompatibel”, da es keinerlei allergische Reaktionen auslöst. Zudem geht die Titan-Oberfläche einen festen Verbund mit den Knochen bildenden Zellen ein. Derzeit werden allein in Deutschland zirka 80 verschiedene Implantat-Systeme angeboten. Die Unterschiede sind häufig nur marginal und betreffen meist die Form der Ankopplung zwischen Implantat (Zahnwurzel) und Krone (oder Brücke etc.).

Die Qualität eines Implantats hat einen maßgeblichen Anteil an dessen Lebensdauer (im Idealfall mehrere Jahrzehnte) und an der Dauer der Einheilzeit im Kiefer. Die wichtigsten Qualitätskriterien sind: eine ultrareine Oberfläche – und eine Oberfläche mit hoher Proteinbindungskapazität, die a) zu einer bestmöglichen Einheilphase im Kiefer führt, b) zu einer bestmöglichen Festigkeit und Langlebigkeit.