DVT

Digitale Volumentomographen ( DVT )

Neue Therapiekonzepte, ästhetische Erwartungen und das Informationsbedürfnis der Patienten bestimmen die Expansion diagnostischer Anforderungen in der Zahnheilkunde. Gerade bei der letztjährigen IDS war die »digitalen Volumentomographie – DVT« ein zentrales Thema und Synonym für eine fortschrittliche Diagnostik und Behandlungsplanung. Mit der digitalen Volumentomographie steht dem Zahnmediziner eine dreidimensionale radiologische Bildgebung zur Verfügung die aufgrund unterschiedlicher Leistungsmerkmale (z.B. Aufnahmefeld, Bildverarbeitung, Planungssoftware) für verschiedene Indikationsbereiche angewendet werden kann.

Wie das CT erzeugen digitale Volumentomographen einen dreidimensionalen Datensatz der Untersuchungsregion. Dieses Untersuchungsfeld und die Handhabung sind dabei speziell auf die Belange des Zahnarztes oder des MKG-Chirurgen hin optimiert. Durch gerätetechnische Optimierungen ist es heute möglich, dentale 3-D-Darstellungen und 3D Planungen mit einem Bruchteil der Strahlenexposition durchzuführen, die für ein CT erforderlich wären. Das primäre Unterscheidungsmerkmal der heute angebotenen digitalen Volumentomographen ist zunächst das Untersuchungsfeld. Hier lassen sich derzeit drei Gruppen unterscheiden:

  • Geräte mit einem Feld kleiner als der Kieferbogen von UK oder OK
  • Geräte mit einem Feld etwa gleich dem Kieferbogen, aber ohne
  • vollständige Darstellung von Nachbarstrukturen
  • Geräte mit vollständiger Darstellung der Nachbarstrukturen (Kieferhöhle, Unterkiefer).

In dem Anschaffungs- und Entscheidungsprozess sollten neben den aktuellen und zukünftigen medizinischen Anforderungen auch die Anforderungen an die Datenübergabe an externe Planungs- und Therapieprogramme berücksichtigt werden.

Quelle © 2008 pluradent AG & Co KG